Ein sozialdemokratisches Zeitalter
Jakob Augstein sprach in einem Beitrag bei Spiegel Online, gern S.P.O.N. oder SPON abgekürzt, aus, was sich Millionen Menschen in ganz Europa seit vielen Jahren sehnlichst wünschen und von dem sie bisher das Gefühl hatten, sie könnten es durch Wahlen nicht bekommen:
Ein neues sozialdemokratisches Zeitalter.
Nicht links blinken und nach der Wahl die Sozialdemokraten wegekeln, wie damals Lafontaine, sondern links blinken bei den Wahlen und dann in Europa Politik für die Menschen und gegen die Finanzmärkte machen. Oder, um den üblichen Schlichtheiten vorzubeugen: Politik nicht gegen, sondern mit den Finanzmärkten machen, aber unter dem Primat der Politik. Da geht es nicht einfach nur um eine Finanztransaktionssteuer, um die Einnahme-Seite des Haushaltes zu stärken. Es geht um die Abkehr von Fehlentwicklungen, die 1982 durch das Lambsdorff-Papier angekündigt, aber erst durch Schröder, Eichel, Fischer, Müntefering, Struck, Scharping u.a.m. vollzogen wurden.
Das einzige, was die Regierung Merkel nach dem Welt-Finanzcrash angeblich geschafft hat, ist die Unterbindung von Spekulation mit Leerverkäufen. Dabei hatte das Elend unter Schröder damit begonnen, Veräußerungsgewinne steuerfrei zu stellen. Erst dadurch wurden Millionen Wohnungen, ehemals von Genossenschaften und sozialen Wohnungsgesellschaften verantwortungsvoll durch alle Krisen geführt, in den Rachen der Spekulation geworfen und verkommen seitdem. Viele andere Maßnahmen folgten, die alle auf den Prüfstand gehören und das meiste als mit Demokratie und verantwortungsvollem Wirtschaften nicht vereinbar abgeschafft.
Jakob Augstein hat auf S.P.O.N. von Überzeugten oder weniger überzeugten Lohnschreibern in den Kommentaren kräftig Prügel bezogen. Das zeigt, wie sehr er die politischen Verbrecher getroffen hat. Sie haben Angst um ihre Pfründe.
Man kann den Menschen in Europa nur wünschen, dass sich Augsteins Wunsch erfüllt und die Äußerungen von Hollande und Gabriel im gemeinsam Gespräch mit Liberation und FAZ im März nicht reine Rhetorik war. Schließlich soll Herr G. auch zum Freundeskreis eines Herrn M. aus H. gehören. Wie schon Herr S., dessen Bemühungen viele als Kniefall vor den Märkten und für pure Verarmungspolitik fürs Volk verstanden haben.
Ein neues sozialdemokratisches Zeitalter.
Nicht links blinken und nach der Wahl die Sozialdemokraten wegekeln, wie damals Lafontaine, sondern links blinken bei den Wahlen und dann in Europa Politik für die Menschen und gegen die Finanzmärkte machen. Oder, um den üblichen Schlichtheiten vorzubeugen: Politik nicht gegen, sondern mit den Finanzmärkten machen, aber unter dem Primat der Politik. Da geht es nicht einfach nur um eine Finanztransaktionssteuer, um die Einnahme-Seite des Haushaltes zu stärken. Es geht um die Abkehr von Fehlentwicklungen, die 1982 durch das Lambsdorff-Papier angekündigt, aber erst durch Schröder, Eichel, Fischer, Müntefering, Struck, Scharping u.a.m. vollzogen wurden.
Das einzige, was die Regierung Merkel nach dem Welt-Finanzcrash angeblich geschafft hat, ist die Unterbindung von Spekulation mit Leerverkäufen. Dabei hatte das Elend unter Schröder damit begonnen, Veräußerungsgewinne steuerfrei zu stellen. Erst dadurch wurden Millionen Wohnungen, ehemals von Genossenschaften und sozialen Wohnungsgesellschaften verantwortungsvoll durch alle Krisen geführt, in den Rachen der Spekulation geworfen und verkommen seitdem. Viele andere Maßnahmen folgten, die alle auf den Prüfstand gehören und das meiste als mit Demokratie und verantwortungsvollem Wirtschaften nicht vereinbar abgeschafft.
Jakob Augstein hat auf S.P.O.N. von Überzeugten oder weniger überzeugten Lohnschreibern in den Kommentaren kräftig Prügel bezogen. Das zeigt, wie sehr er die politischen Verbrecher getroffen hat. Sie haben Angst um ihre Pfründe.
Man kann den Menschen in Europa nur wünschen, dass sich Augsteins Wunsch erfüllt und die Äußerungen von Hollande und Gabriel im gemeinsam Gespräch mit Liberation und FAZ im März nicht reine Rhetorik war. Schließlich soll Herr G. auch zum Freundeskreis eines Herrn M. aus H. gehören. Wie schon Herr S., dessen Bemühungen viele als Kniefall vor den Märkten und für pure Verarmungspolitik fürs Volk verstanden haben.
Roger Dorfner - 9. Mai, 02:16
Ein Augstein-Fan